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Was bedeutet Grundschuld?

„Die Grundschuld ist nach deutschem Sachenrecht das dingliche Recht, aus einem Grundstück oder einem grundstücksgleichen Recht (beispielsweise einem Wohnungseigentum oder einem Erbbaurecht) die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Sie ähnelt der Hypothek, ist aber im Gegensatz zu dieser nicht an eine bestimmte Forderung gebunden.“ – Wikipedia Grundschuld

Was ist ein Grundschulddarlehen?

„Bei einem Grundschulddarlehen handelt es sich um einen Kredit, der über eine Grundschuld im Grundbuch einer Immobilie besichert wird. Die Bezeichnung Grundschulddarlehen ist somit eine Art Überbegriff für alle Baufinanzierungen, da diese immer eine entsprechende Besicherung benötigen.“ – Finanzlexikon Grundschulddarlehen 

Was unterscheidet ein grundschuldbesichertes Darlehen von einem Nachrangdarlehen?

Bei der erstrangigen Besicherung wird dem Darlehensgeber ein bevorzugtes Pfandrecht an einer Immobilie eingeräumt wird. Kann der Schuldner (Darlehensnehmer) seine Verpflichtungen gegenüber dem Darlehensgeber nicht einhalten, also die Zinsen nicht entrichten oder die Rückzahlung nicht durchführen, so hat der Darlehensgeber das Recht, sich über die Verwertung der Immobilie schadlos zu halten. Im Vergleich zu nachrangigen Hypothekenanleihen ist der Anleger bei der Verwertung des Pfandrechts – zum Beispiel dem Verkauf der Immobilie – rechtlich besser gestellt. Bei nachrangiger Besicherung kann der Anleger nur dann mit einem Verwertungserlös zur Absicherung rechnen, wenn die erstrangigen Gläubiger vollständig befriedigt worden sind und noch genügend Vermögensmasse vorhanden ist, die zum Ausgleich seiner Forderung herangezogen werden kann.

Was ist eine Bankenverwertung?

Bei der Bankenverwertung handelt es sich um die Verwertung von Sicherheiten, die einem Gläubiger, in diesem Fall einer Bank, z.B. für die Vergabe eines Kredites, zur Verfügung gestellt wurden. Dabei kann es sich grundsätzlich um ein Fahrzeug, Büromaschinen oder andere Gebrauchsgüter handeln, die gebräuchlichste und auch werthaltigste Sicherheit ist und bleibt jedoch die Immobilie. Daher ist beim Begriff Bankenverwertung im allgemeinen Verständnis zumeist die Verwertung von verpfändetem Immobilienvermögen gemeint.

Was ist ein Forderungskauf?

Der Forderungskauf ist der Erwerb einer kaufmännisch ausgemahnten, vor der Titulierung stehenden oder bereits titulierten Forderung sowie der Erwerb von abgeschriebenen Außenständen. Der Forderungskauf wird meistens bei schwer eintreibbaren Forderungen angewandt und die Kaufsumme liegt in der Regel weit unter der ursprünglichen Forderung.

Was ist eine thesaurierende Zinsansammlung?

Die thesaurierende Zinsansammlung führt, wie der Zinseszins bei Geldanlagen, zu einer höheren Ausschüttung am Ende der Laufzeit des Darlehens.

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